Das Gespenst

Ich kroch zu deiner Tür
und bettelte nach mehr,
im Magen ein Geschwür
und Angst hoch zehn Ampere.

Ich bin nur ein Gespenst,
das trinkt aus deinen Augen,
ein Bild, vergessen längst,
verwelkt in warmen Laugen.

Die Worte blieben mir,
die Worte und die Zeit,
der Tag ist ein Pläsier
dank hehrer Einsamkeit.
 

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